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Boscarol - Viper
Overview
Kategorie
Notfallrucksack
Hersteller
Boscarol
Modell
Viper
Homepage
[ click ]
Preis (ca.)
145€
Verfasser
Keule112
Datum
25.11.2004
Test erstellt am : 13.12.2004


Wertungskasten
Positiv:
+ stabil und robust
+ großer Tragekomfort
+ viele Modultschen
+ sehr übersichlich
Negativ:
- Nicht in Complan erhältlich
Verwendungszweck:
Rettungs- Sanitätsdienste, private Ausrüstung, SEG.
Ranking:
5 von 5 Sternen
5 von 5 Sternen
Allgmeines zur Notfalltasche
Hersteller Fa. Boscarol
Homepage: www.boscarol.it
Deutsche Vertretung: Mediteach (www.rescue-mediteach.de)
Modell: Viper
Maße: 42x23x51 cm
Neupreis: 145,00€ (inkl. 9 Modultaschen).


Vorwort
Der Notfallrucksack Viper, der Firma Boscarol (Italien) ist 42x23x51 cm groß, wiegt leer 2,8 Kg und ist aus Cordura-Material. Er hat zwei Halteschlaufen und zwei Rucksackgurte. Außerdem hat er eine Fornttasche und zwei kleine und eine große Seitentasche.
Lieferumfang
Im Lieferumfang sind 9 Modultaschen enthalten, die zur übersichtlichen unterbringung des Material sehr nützlich sind.
Material
Der Rucksack ist aus Reißfestem Cordura-Nylon Material gefertigt. Alle Nähte sind sehr stabil gearbeitet und die Reisverschlüsse sind sehr robust.

Aufbau:
Der Rucksack besteht aus einem gepolsterten Hauptfach, welches durch eine Trennwand in zwei Fächer geteilt ist. In beiden Fächern ist die Befestigung von Modultaschen vorgesehen und hierfür schon großzügig Klettmaterial angebracht. Die Trennwand lässt sich zusätzlich mir einem Reisverschluss verschließen, sodass zwei voneinander getrennte Fächer entstehen. Auf beiden Seiten der Trennwand sind viele elastische Bänder angebracht für Kleinmaterial, Tuben und auch Absaugkatheter sehr nützlich! Im Hauptfach (nicht auf der aufgeklappten Seite) sind rundherum noch einige größere Schlaufen befestigt, in die man z.B. Rettungsdecken, o.ä. befestigen kann. Im Frontfach sind mehrere Schlaufen zum fixieren von Infusionen und Infusionsbestecken. In allen Seiten-fächern sind keine zusätzlichen Schlaufen oder Klettstücke.
Tragemöglichkeiten:
Der Rücksack verfügt über zwei Haltegriffe. Einen an der Oberseite und einen an der linken Seite. Und natürlich hat der Rucksack auch zwei Rucksacktragegurte. Diese sind sehr angenehm gepolstert und machen sich auch bei längerem Tragen nicht zu sehr bemerkbar. Zusätzlich gibt es auch noch einen Brust- und einen Beckengurt, der den Tragekomfort noch etwas erhöht.

Meine Füllung:
Der Rucksack ist groß genug für eine komplette Notfallausrüstung. Ich persönlich habe folgende Dinge im Rucksack untergebracht: Im Seitenfach über dem Tragegriff, ist ein kleines Erste Hilfe Set untergebracht besteht aus: Pflaster, Schere, Tempos, Sterillium, Handschuhe. Im Seitenfach unter dem Tragegriff ist Stethoskop und Blutdruckmessgerät untergebracht.
In der großen Seitentasche sind zwei Flaschen O-Pur Sauerstoff inkl. Maske untergebracht (es würde auch eine 0,8 l Sauerstoffflasche reinpassen)
Im Frontfach ist eine Augenspülflache, eine Ersatzrolle Leukosilk, ein Abwurfbehälter und ein Kühlspray (nur Privatgebrauch) und eine MiniMagLite untergebracht.
Im Hauptfach befindet sich dann der Rest: Pupillenleuchte, Fieberthermometer, Blutzuckermessgerät, Anatomische Pinzette, Feilchenfeld Pinzette, Peanklemme, Lister Verbandschere, Kleiderschere, Magillzange. Sam Splint Aluschine, Beatmungsbeutel, Maske 5, Maske 3, Bakterienfilter, Hyperventilationsmaske, Guedeltubensatz, Kälte Sofort Kompressen, Water Jel Kompressen, Trinkwasser, Sterillium, Wunddesinfektion, Brechbeutel, Kochsalzlösung 0,9%, Traubenzucker, Teddybär,, Beiskeil, Einmalspritzen, Kugelschreiber, Kühlspray, Augenspühlflasche, Tempos, Tragering und einen Haufen Handschuhe und eine Warnweste, Verbandstoffe nach KFZ – DIN, zusätzlich SAN Kompressen, Leukosilk, Rettungsdecken, Haftverband, Idealbinde, Plaster Set, Sportbandage, Netzverbände, Druckverbandpäckchen, 2m Pflaster, Mulltupfer und sterile Wundverbände, manuelle Absaugpumpe, Absaugkatheter, Absaugunterbrecher.
Zusätzlich gibt es noch ein Dokumentenfach (über dem Frontfach sieht man einen kleinen Reisverschluss) dort sind noch einige Notfallprotokolle und auch für meinen DRK Einsatz Verletzten-Anhängekarten.



Fazit:
Der Rucksack ist ein echter Gegner für die „Wasserkuppe Serie“ der Firma X-Cen-Tek, da er im Preis eine sehr große Stufe unter dem Preis von X-Cen-Tek liegt und trotzdem eine sehr hohe Qualität besitzt. Der Rucksack ist für den Sanitäts- und Rettungsdienst sehr zur empfehlen, aber auch für den Privatanwender, der etwas mehr Geld zur Verfügung hat und eine kleine „De Luxe“ Ausstattung fordert.



Tipp:
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für die Modultaschen: Ich habe mir ein kleines System ausgedacht, mit dem man nicht jedem im Sanitätstrupp jede Farbe der Modultaschen erklären muss. Man kann ganz einfach mit Symbolaufklebern und Beschriftungsgerät jede Modultasche dem Inhalt nach beschriften. So sieht man bereits beim ersteh hinsehen, was in der Tasche ist.



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Modifiziert © 2004 von Wolfgang Novak